Bevor Sie virtuell durch unseren, im Jahre 1994 begründeten und seit dem fortlaufend vervollständigten, erweiterten und veränderten Wassergarten auf Entdeckungsreise gehen, noch einige einführende Sätze.

Ursprünglich hatten wir 1000 m² Bauland erworben. Allerdings merkten wir schnell, dass damit kaum eine unseren Vorstellungen entsprechende Gartengestaltung möglich war, weshalb die Fläche kaum ein Jahr später um weitere 1000 m² vergrößert wurde. Eine ursprünglich frei wachsenden Hecke entlang der Grundstücksgrenzen mussten wir dazu auflösen. Übrig geblieben sind kleine Gruppen von Blütengehölzen, die inselartig verstreut am Teichrand stehen und Möglichkeiten zur abwechslungsreichen Gehölzrandbepflanzung bieten. Durch die Öffnung nach außen entstehen einmalige Ausblicke in die umgebende, Jahrhunderte alte Kulturlandschaft mit ihren vielen Knicks, wegbegleitenden Schlehdornhecken und eingestreuten Gehölzgruppen. Die verschiedenen Gewässer unseres Gartens korrespondieren dabei harmonisch mit den Söllen und Wasserläufen der Feldflur. Alle Kriechtiere (Ringelnatter, Zauneidechse) und Lurche (Wasserfrosch, Grasfrosch, Laubfrosch, Moorfrosch, Erdkröte, Knoblauchkröte und der Teichmolch) sind nach und nach eingewandert, haben sich heimisch gemacht, laichen und vermehren sich und wandern teils wieder in die Umgebung ab. Vom frühesten Frühjahr an begleiten uns die Rufe der Frösche und Kröten. Auch der Igel findet sich regelmäßig ein, so dass zuweilen bis zu 5 Tiere zum abendlichen Futternapf kommen.

Nach dem Gestaltungsprinzip der "geborgten Landschaft" wird bei uns die Umgebung ganzheitlich in die Architektur des Gartens mit eingebunden und es entsteht nirgends der Eindruck einer alleingestellten Enklave.

Der Garten ist in sich deutlich in einzelne Situationen, sprich in verschiedene Gartenräume mit thematischen Abgrenzungen und fließenden Übergängen gegliedert. Teichgarten, Sumpf, Hügelbeete und flächige Staudenpflanzungen fügen sich harmonisch aneinander und sind durch naturnahe Wege miteinander verbunden. Blicktrennende Gehölzgruppen und die schon früh bestandsschließenden, teils hoch aufwachsenden Staudenpflanzungen schaffen dazu deutliche Grenzen. Dabei wurde es für uns zunehmend wichtiger, dass der Garten nie als Ganzes überblickt werden kann. Doch dazu mehr bei der Vorstellung der Gartenräume.

Im 16. Jahr nach dem ersten Spatenstich haben wir uns entschlossen einen weiteren Gartenteil zu gestalten. Angelehnt an die Pflanzungen der Landschaftsgestalter Piet Oudolf, Henk Gerritsen und in Ansätzen Wolfgang Oehme, gliedern wir einen großzügig mit Prairiestauden bepflanzten, ca. 500 m² großen, weiteren Gartenraum an, der zur Zeit noch in der Phase der Gestaltung, vermutlich in 2012 fertig gestellt sein wird.

Durch den strukturierten Gesamtaufbau des Gartens und wegen einer wohlüberlegten Pflanzstrategie ist ein Reich des Sehens, Riechens und Hörens entstanden, das dennoch immerwährender Veränderung unterliegt.

Wir laden Sie also herzlich ein, zu einem Rundgang durch unsere Oase der Sinne.

Die verschiedenen Bilderpräsentationen lassen sich einfach per Mausklick vergrößern. Die Navigation vor und zurück geschieht dann durch Klick auf den jeweils rechten oder linken Bildrand.

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Auf der Seite Gartenräume klicken Sie einfach auf den jeweiligen Teil des Gartenplans (Teich, Schwimmteich, Hochstaudenflur usw. - immer da, wo der Mauszeiger zur Hand wird) und sie befinden sich im jeweiligen Gartenraum. Noch nicht alle Gartenräume sind zur Zeit mit Fotos hinterlegt, aber fortlaufend werden auch diese Seiten komplettiert.

Alle Fotos sind mit DSR- Kameras, anfangs der Canon EOS D60, später mit der EOS 20D und seit Juli 2009 mit der EOS 50D gemacht. Als Objetive kamen im Wesentlichen das Nomalobjetiv bzw. ein Makroobjetiv mit der Festbrennweite 100 mm zum Einsatz.

Beachten Sie bitte, dass sich die Präsentation noch im Aufbau befindet und fortwährend erweitert wird. Es lohnt also durchaus, immer Mal wieder auf die Seiten zu schauen

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